Wie können wir uns denn so ein Dichterleben vorstellen, damals und heute. Der Phantasie setzt ausschließlich die jeweilige Einbildungskraft Grenzen. Selbst aus einem tristen Leben können aufregende Verse aufsteigen. Insbesondere solch eingepreßter Verhältnisse verdanken wir Werke. Die Einpressung erhöht den Druck der Entladung. Interessant wäre die umgekehrte Variante: die Kunstfähigkeit der freien Verhältnisse. Sofern es die gibt oder geben kann. Sie werden neuen Zwang ausüben, dessen bin ich gewiß. Die Kunst stirbt nicht, auch wenn einstweilen geröchelt wird.
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