Ein leises Wehen, ohne daß sich ein einziges Blättchen regt, geht durch das Zimmer. Als antworte es auf den großen Raum dort draußen, der dem Wetter ausgesetzt ist. Mir ist eigenartig heilig zumute, ich gehe langsam und gefaßt durch den kleinen Flur und besehe Küche und Schlafzimmer. Alles in Ordnung, nur daß es draußen weht. Hier im Innern wird kein Wehen gewesen sein, ich muß mir das eingebildet haben. Ich gehe vor die Tür, stehe unter diesem schwarzen Himmel und lausche dem Tosen des Windes. Schon fährt eine Böe in den Rosenstrauch, in die schlanke Birke, in die Rankgewächse des Innenhofs. Ich könnte die Tür zum Garten schließen, lasse sie geöffnet. Es ist gut, wenn der Wind mich bewegt. — Ich habe ihn allerdings auch schon einen Idioten, einen Irren, einen Wahnsinnigen genannt.
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