Dreieinhalb gute Alben

Sehr schön und herzrührend hat Judith Hermann 1999 über Keimzeit geschrieben, ihre Eloge ist auf Zeit-Online im Archiv zu finden. Ich kenne die Band aus der Zeit nach der sogenannten Wende ( Frühjahr 1991), bin mit Keimzeit durch Dresden und Leipzig gelaufen, dank eines Walkman-Kassettenrekorders. Leipzig und Dresden klingen nach Keimzeit, und ich weiß auch noch, wem ich die Bekanntschaft verdanke: einer Assistentin der Fernsehproduktion, für die ich damals arbeitete, zunächst als Praktikant. Sie spielte Keimzeit in ihrem Auto, wir fuhren irgendwohin. Was ist das! wollte ich wissen. Keimzeit, kennste das nicht. Sie hieß Yvonne, ich erinnere mich. Das Kapitel Elf-Album war soeben erschienen. Ich hörte es die nächsten Tage und Wochen und Monate rauf und runter.


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