Soll man sich denn schadlos halten in der Welt, nichts anbrennen lassen und hoffen, daß einem niemand von hinten einen Stein ins Kreuz wirft? Das wäre der Weg des Hobbits. Die Deutschen waren oder lebten wie Hobbits, doch jetzt sollen sie erneut aufs Schlachtroß und Lanzen tragen. Das verdutzt und erschreckt sie, damit war für sie nicht zu rechnen. Wir ersparen uns die Namen der Länder und Akteure. Eines sei angemerkt, es gilt für alles: Wenn man etwas tut, sollte man es können. Wenn man es nicht kann, soll man es lassen, darf aber üben. Zeige nicht, auf wessen Seite du bist, während du dich stärkst. Halte Frieden und bewahre ihn, denn der Krieg wird fürchterlich. Verbinde beides: stärke dich und sorge dafür, daß du deine Stärke nicht einsetzen mußt. Sei lauter in deinen Bekundungen, halte ein, was du versprichst. Sprich niemals mit gespaltener Zunge. Jedermann erkennt die Schlange und ist gewarnt. Vermeide Parolen, sie sind das Billigste und verführen zu Dummheiten. Nichts (wenig) ist einfach, es scheint nur so.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.