Indem wir die Bedingungen sichten

Die Weite des Weltraums interessiert mich kaum, sie beschäftigt mich wenig. Den Sternenhimmel bestaune ich von unten und irdisch. Ich stehe auf der Erde und stehe fest. Zugleich weiß ich, daß ich auf dieser guten alten Erde durch den Weltraum rase. Daß mir das kein Ungemach einträgt, verdanke ich Konstellationen, die nicht selbstverständlich sind. Leben verdankt sich günstigen Bedingungen. Man kann solche Gewißheit kalt kassieren und gedankenlos sagen: Ist halt so. Das ist ähnlich häßlich gedacht wie vor Jahren, als jemand, den ich kenne und mittlerweile sogar mag, vorschlug, den März einfach zu überspringen, also zu streichen. Solche Aussagen verletzen, notfalls mich. Leben heißt staunen. Wenig von dem, was uns geboten ist, versteht sich von selbst. Die Generationen, in denen wir verweilen, gleich welchen Alters, werden sich der Nichtselbstverständlichkeit des Lebens widmen.


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