Mir wäre lieb, wir kehrten zurück in die Verlassenheiten und bewässerten sie

Kompliziert sind die Wege der Vernunft, sie irrt durchs Labyrinth menschlichen Verhaltens und sucht zaghaft, sich zu verstehen zu geben. Andererseits kann sie selbst das nicht tun, selbst wäre sie Göttin. Es sollten schon Menschen sein, die für sie sprechen und ihren Willen erraten. Verstehen werden wir sie nie, doch Annäherungen sind möglich. Ich bewundere die Aufklärer der ersten Generationen für ihren frühlingshaften Optimismus. Sie schmissen sich voller Vertrauen an den Busen der Vernunft und sogen Wollust und Weisheit aus der Quelle vernünftigen Lebens. Wir sind seitdem durch viele Winter gegangen, und die einstige Göttin und Allmutter ist besudelt und verschmutzt. Allegorisch läßt sich das verwinden, intellektuell und spirituell wiegt es schwer und lastet. Wir sind bereits, falls ich das richtig bemerke, erheblich devastiert.


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