Mir ist, als sollten wir auf guten Ton achten, insbesondere „im eigenen Lager“. Es heißt, der Ton macht die Musik. Niemand könnte widersprechen. Der Zweck heiligt die Mittel, heißt es ebenfalls. Demnach wäre ein heiliger oder doch bloß nur guter Zweck dadurch erreichbar, daß man in der Wahl der Mittel sich flexibel erweist und notfalls die Axt aus dem Schuppen holt. Endlich ist das Böse tot, und alles wird gut. Allein die Bluttat bleibt bestehen und überschattet das Glück der Siegreichen. Ich hörte kürzlich von Bazon Brock, daß es vielmehr umgekehrt gehöre, daß nämlich allein die Mittel den Zweck heiligten, daß also die einzelne Tat für etwas steht, das sich aus der Addition ähnlicher Taten ergeben könnte oder müßte. Das ergäbe eine neue Praxis des Handelns, und ich gebe ihm recht, die provokative Spitze dahin brechend, daß solches Handeln vielleicht doch einem Zweck sich unterstellt wissen wird. Gerate ich in Kreise selbstgefälliger Geschlossenheit in Ansicht und Meinung, achte ich besonders auf den Ton ihrer Bekundungen.
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