Wer wenig ißt, würgt an großen Portionen. Der Magen ist ein kleines Säckchen im Bauch. Es läßt sich trainieren, sofern man mag. Das Gehirn ist ein Organ oberhalb der Sinnesöffnungen des Kopfes. Es schaltet und waltet, allerdings nicht nach Belieben. Geist ist kein Organ und kein Gebilde, sondern die (zunächst) gedachte Größe, die das Gehirn kontrolliert und in Schach hält – zur Not Ruhe befiehlt. Denn das Hirn ist ein vorlautes Organ, es traut allerhand zu und spricht tagaus tagein, wertet, kommentiert, weiß sich wichtig, spreizt sich auf, möchte beweisen, was es kann und nächstens will. Da mag der Geist einschreiten und für Beruhigung sorgen. Über solche Macht verfügt der Geist, den wir sonstwo werden lokalisieren werden. Mir wäre lieb, man lokalisierte ihn nicht eigens. Wozu solch vergebliche Mühe.
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