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Nächste Erkenntnis eines warmen Sommers: ich bin wunschlos. Demnach auch glücklich? Die etwas einfache Frage erübrigt sich nach wenigem Nachdenken. Wie kann das sein? Möchtest du nicht mehr Geld verdienen, in einem besseren Viertel leben? Nein, möchte ich nicht. Ich bin exakt dort, wo ich sein möchte, wünsche mich nirgendwo hin. Bin ich bei mir, ist mir wohl. Zerrt mich jemand aus mir, reagiere ich wie eine Schnecke, die ein Schneckenhaus nicht bewohnt, sondern mit sich nimmt auf Reisen. Ich lasse andere, man soll mich lassen. So ist es gut. So ergibt sich was, falls sich was ergeben soll. Nur mit der Ruhe. Die Turbulenzen verwirren die Turbulenten und verstärken die Turbulenz. In der Ruhe liegt die Kraft, wurde uns, da wir Kinder waren, beigebracht. Nichts, das man einfach so nehmen kann. Erfahrung hat mit fahren zu tun, mit Bewegung, mit Bildern, mit Erkenntnissen, mit Mühsal und Selbstüberwindung. Nichts wird serviert, das ist das Schöne und Kräftezehrende am Leben. Man stürzt sich hinein wie in ein Nichtschwimmerbecken und lernt recht bald schwimmen oder säuft ab.


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