Zurück in der großen Stadt und augenblicklich beruhigt. Denn wer könnte Bahnfahrten beschreiben. Der Eis-Expreß reißt schnurstracks die gewachsenen Landschaften in Fetzen, da hängt links einer und rechts einer, ein ums andere Mal, vieltausendfach von A nach Z. Dieses Zerfetzen hört nicht auf, und längs der weißkalten Reißlinie liegen die Gemarkungen wie Fly-over-States oder Restwestdeutschland. Man muß diese deutschen Städte besuchen und in ihnen nach Leben forschen, das nicht auf Sicherheit geht (und demnach sich duckt und kleiner macht, als es ist). Stolze Städte hohen Ansehens, veredelt durch Fußgängerzonen und den Leerstand der Gewerbe-Immobilien. Hier ist nichts mehr los, sagen sie und verweisen auf ein fülligeres und schmackhafteres Früher. Da waren viele noch viel jünger und da hatte sich das Alter noch nicht eingebunkert oder in einen Kokon gesponnen aus Schwererreichbarkeit und Ungnade. Man hört Stimmen: Wir wollen in Ruhe unseren Ruhestand genießen und unsere Lebenserwartung voll ausschöpfen. Das ist doch nicht zuviel verlangt, das werden die Jungen doch verstehen. Schließlich werden auch sie dermaleinst solches anstreben und uns vermutlich noch übertreffen. Aber man soll ja nicht neidisch sein.
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