Man schreibt weiter, weil man lebt weiter. Man spürt weiter, man denkt weiter. Man geht weiter, man schläft weiter. Alles geht weiter, immer weiter und noch immer weiter. Das läuft Tag für Tag und Jahr für Jahr, fast wie ein Karussell auf einem Jahrmarkt, durchaus saisonal, nur eine jede Saison bedienend und umflorend, eine niemals endende Veranstaltung namens Leben, zu Luft, zu Lande, zu Wasser, sogar unterirdisch, technisch unterstützt, medial in Winzigkeitsausschnitten verbreitet, mit Sauce beschmiert und gelbgrünem Senf bestrichen, schmackhaft gemacht und in den Widersinn getrieben, ausgelutscht und abgerieben, für wertlos gehalten und fortgeworfen, doch selbst dort noch, auf einem Haufen für Kehrricht und zerschlissene Hoffnungen, klebrig und stinkend, keimt erneut ein Dynamisches, empor zur Sonne und scheinen, Glanz sei gegeben den Existenzen, da selbst die, die die Finsternis erkundeten und aus ihr krochen, zuweilen in ungünstigem Moment, sich zum Leben bekehrten aus umgekehrter Gottesfurcht. Wer hier wen fürchtet, ist doch gar nicht ausgemacht.
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