Wenn unsere Großmächtigen denn dermaleinst zusammenkommen, da sie endlich verstanden hätten, daß niemand von ihnen zu siegen vermag – dann wäre dies ein Jubeltag und der einer krampflösenden Erleichterung. Solcher Tag ist nicht erreicht, die dancers of death treiben ihr Nerven- und Pokerspiel dicht an die Grenze zum Abgrund. Die Jüngeren fürchten sich nicht vor Welt- oder Atomkrieg, höre und lese ich. Ich bin Katastrophiker ab Geburt, stelle mir das Schlimmste vor. Den Frivolitäten unserer Großmächtigen mit ihren jeweils idiotischen Ansprüchen sehe ich mit einer Mischung aus blankem Entsetzen und großem Befremden zu. Worum geht es denn eigentlich? Das ist keine politische Frage, sondern eine existentielle.
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