Was bleibt uns übrig

„Furcht ist die üble Ausdünstung der Schuld.“ – „Einem Sünder zu helfen ist auch eine Sünde.“ – „Der Teufel bewegt dich jetzt, du bist seine Marionette.“ Father Renaud äußert Erstaunliches in 1923, als er ein Indianermädchen züchtigt, dem er Mitwisserschaft an der Flucht einer Missionsschülerin vorwirft.

Die Macht schlägt zu – im Namen des Richtigen und Guten. Notfalls ohne Hemmungen. Wer wollte das Gute hemmen können, außer dem Teufel. Die dem Menschen innewohnende Neigung zu Grausamkeit entlädt sich an den Körpern und Verhältnissen der Machtlosen.

Es ist ein skurriles Vergnügen, in einer Hemisphäre zu leben, in der Mächtige sich berechtigt sehen, einen Krieg zu führen gegen das Böse. War das jemals anders, werde ich gefragt und zucke mit den Schultern. Sind wir nicht stets die Guten.


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