Eine Stockung, ein Verweilen, ein Stehenbleiben. Sicher scheint sicher. Nichts Falsches sagen, am liebsten noch schweigen. Der ferne Präsident scheint zu schocken, wie zuvor bereits andere Ereignisse. Es kommt, wie es kommt, sagt der Volksmund. Sollte man sich wundern? Ich wundere mich nicht, staune nur ein wenig in Richtung der Geschockten. Sympathien? Wozu denn das und für wen? Nicht einmal für die Gegenseite, denn die Gegenseite hat die jetzt und augenblicklich herrschende Seite stark gemacht. Doch das versteht sie nicht, da sie sich im Besitz von sonstwas wähnt. Man konnte ihrem Scheitern zusehen, es vollzog sich wie in Zeitlupe. Nun gilt erneut, unter umgekehrten Vorzeichen: scheitern lassen. Vielleicht findet sich später ein gutes Neues. Ob wenigstens auf die Dialektik Verlaß ist, weiß ich nicht.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.