Schnurstracks durch den Feiertag und ihn hindurch in den nächsten. Jesus ist nicht umsonst gestorben, ich laufe ruhig die Straßen entlang und über Felder und gedenke seiner: des fürchterlichen und zugleich erstaunlichen Endes, das er fand (als hätte er gesucht) oder das ihn ereilte (als Strafe, als Quittung), ein skandalöses Ereignis bis heute. Es pocht nach. Mir ist Ostern ein schreckliches Fest, da es blutet und nach Gruft und Verderben riecht. Ich möchte Jesus in den Arm nehmen und trösten, sogar bewahren vor dem Mißbrauch, der getrieben wird mit einem, der als Wanderpoet nichts anderes tat, als die Wahrheit zu sagen, rein und klar, unmißverständlich. Er ist nicht der einzige solcher Größe und Klasse, andere gingen voraus oder folgten auf jeweils eigener Bahn. Die Geschichte des Menschen ist nicht zuende.
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