Weiter unten redet Leonard Cohen mit einer Fragestellerin. Mir mißfällt, daß er mit ihr flirtet. Das gesamte Gespräch gerät derart auf eine schräge Bahn. Es wird zum Spiel zwischen zwei Leuten, wir sehen und hören zu, dürfen-müssen das beobachten, bestaunen, bewundern und so weiter. Der große Held baut ein Zelt aus Intimität und läßt sich dabei filmen. Ich empfinde das als unpassend. Den entscheidenden Satz, den er sagt, mag ich sehr. Sich heilen zu lassen von der Annahme, man sei krank. Exakt darum geht es. Allerdings nicht einfach so. Dazu später mehr oder niemals.
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