Es muß noch mehr gesagt werden, und ich will versuchen, es angemessen zu sagen. Ich müßte eine Eloge ausbringen, eine Lobrede. Sie handelte von Furcht und Schrecken, ausgesandt von einer Rachegöttin, die ihren Schmerz nicht länger in sich bergen kann, sondern ihn hinausgibt in die Sphären. — Wir werden unverzeihlich verletzt, wieder und wieder, und stecken es ein, stecken es weg, schweigen es fort, versimpeln es zu Anekdoten oder zucken hilflos mit den Achseln, sagen Ist so. Ja. Und doch schwelt dieses Feuer und wartet, könnte es denn warten, darauf nämlich, in Brand gesetzt zu werden und hohe, verzehrende Flamme zu werden. Dafür sind die Künste gegeben, uns zu reinigen von der vernichtenden Kraft tief erlittener Wahrheit.
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