Manchmal an Bahnhöfen, zum Beispiel nachmittags, die Sonne brennt von oben, eine Überdachung spendet Schatten, man muß noch warten, donnert plötzlich ein Güterzug durch. Masse und Macht. Man zählt die Waggons und kommt auf 26. Eine Zahl, die ich nichtssagend finde, zugleich wissend, daß es Nichtssagendes nicht geben kann, da alles spricht und verweist und vollgepackt ist mit Bedeutungen und Zuschreibungen und Flüchtigem. Dem Zug hinterher das Gedenken an die Tramps, die auf solchen Zügen durchs Land reisten, verfolgt, gehaßt, vertrieben. Die Tramps sind fort, von den Straßen, von den Schienen. Tauchen sie wieder auf, weiß ich, daß die Lebendigkeit zurück ist. Sie wird sich melden, ich weiß das. Wer jung ist, soll nicht zahlen müssen für eine Fahrt von hier nach dort, und wer arm ist, sowieso nicht.
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