Vielleicht hätte auch aus mir ein Bequembürger werden können – etabliert und saturiert, satt, sauber und gemästet, auf eine Weise zufrieden, die Unheil aufziehen fürchten läßt. Das Schicksal, so nenne ich das, hat mich davor bewahrt. Ich mußte suchen und irren, mich verlaufen, niederschlagen lassen, wieder aufrappeln, durchhalten, kämpfen, um Geld betteln. Das gehört dazu. Ich kenne keine Zeit, in der es nicht schwer war, im Sinne von schwierig oder zum Verzweifeln. Oft denke ich, daß die eingerichtete Wirklichkeit, wie ich sie antreffe, eine Installation ist, die mich recht eigentlich nicht betrifft. Noch immer suche ich einen Platz in ihr oder verzichte bereits darauf. Man muß nicht im Tal wohnen, es gibt noch die Berge. Dies ganz unverbiestert angemerkt. Es ist, wie es ist. Kein Makel. Ich werfe niemandem irgendwas vor. Gehe jeder seiner Wege.
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