Zur Präzisierung des Spielbegriffs

Abwarten lernen. Für ein Ungeduldswesen kein leichtes Spiel. Ist denn das Leben ein Spiel? ließe sich fragen. Eine angemessene Antwort lautete: Kommt auf den Betrachter an. Für die Spielenden ist es Anstrengung, Schweiß, Übung, Verbesserung, Selbstkritik, Zweifel, Überwindung, wiederholtes Tun, immer und immer wieder. Wir sind Spielende, während wir leben und möglicherweise vorgeben, nicht zu spielen. Dies wiederum bedeutet nicht, daß das Spiel unernst ist. Im Gegenteil geht es um Leben und Tod. Dort berührt es den Ernst der sogenannten Ernsthaften.


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Zur Präzisierung des Spielbegriffs

Ein Gedanke zu „Zur Präzisierung des Spielbegriffs“

  1. L.L. schreibt:

    Du unterschlägst Vergnügen, Freude, Begeisterung, Ekstase. Sind wir noch Spielende, wenn es um Leben und Tod geht? Sicher, auch Russisch Roulett ist ein Spiel. Man spielt mit seinem Leben, sagt man. Spiel, so lange der Mensch die Initiative ergreift oder zumindest ergreifen kann. Stülpt man ihm eine Kaputze über den Kopf und legt ihm eine Schlinge um den Hals, ist es kein Spiel mehr. Zumindest für ihn nicht. Ich versuche Grenzen (Abgrenzungen) zu bestimmen.

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