In den Filmen

Jeder sieht auf seine Weise. Mir wird bewußt, daß ich mich für die Handlung eines Spielfilms nicht sonderlich interessiere, kaum prägen sich mir die Namen der Akteure ein. Wer mit wem sowieso nicht. Ich reagiere auf Gesichter, auf Bilder, auf Farben. Anordnungen von Gegenständen auf einem Tisch, der Rauchfaden, der von einer Zigarette im Aschenbecher aufsteigt und im Licht der Schreibtischlampe Schlieren und Gespinste bildet – und hin und wieder ein einzelner Satz, der aufhorchen macht. Am liebsten sind mir Filme, in denen jemand sich auf den Weg macht. Und immer wieder Landschaften, der große Himmel, die Weite in alle Richtungen. Das Wichtigste am Bild sei der Rahmen – ich verstehe, was gemeint ist. Und weiterhin frage ich, wessen Auge die Kamera sein soll.


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