Von nichts kommt nichts

Gott ist der Weihnachtsmann, er weiß alles. Am Tag vor Heiligabend wird das Urteil verhängt. Ich bin schuldig und bekomme nichts. Das war ja klar. Endlich ist Bescherung. Die Tür geht auf, der Christbaum leuchtet. Auch ich stehe im Glanz der Lichter und gehöre dazu. Ausgerechnet ich, der Sünder, der Lügner, der Gedankenverlorene. Ich habe Neben- und Hintergedanken noch zu jedem und allem. Nun werde sogar ich beschenkt, das ist erstaunlich. Meine Ergriffenheit kennt keine Grenzen, zugleich denke ich nach, wie es mir gelungen sein könnte, solches zu erreichen, indem ich vermutlich …


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