Bauernhofkind zu sein – was heißt das? Es heißt, von wo zu kommen, Erde unter den Füßen zu spüren, wohin man auch geht. Heimaterde. Deshalb ersehne ich mir Leichtigkeit. Ich ersehnte mir nicht Leichtigkeit, fühlte ich mich leicht und frei und wäre bereit zu jeglichem Flug sonstwohin. Im Gegenteil, ich spüre die Last und die Nässe der schweren Böden meiner Heimat. Andererseits, und dieses Andererseits ist sehr mächtig, strebe ich hinaus in die Weite und Schönheit eines nichtarmen Lebens. Denn arm waren sie daheim, und das Karge und schamhaft Zurückgenommene kennzeichnen einen Teil meiner Herkunft, insbesondere auch die Ängstlichkeit eines Aberglaubens, der in allem Zeichen des Unheils erkennt. Ich verallgemeinere: Wir kommen nicht von sonstwo, und wir sind auch nicht zufällig die, die wir sind. Eine solche Annahme grenzte an Selbstaufgabe, wenn nicht -vernichtung. Sehen wir genauer hin, was da los war, als wir begannen.
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