Wie unerbittlich und und störrisch die Leute rechthaben. Fehlt noch, daß sie aufstampfen oder wutentbrannt den Raum verlassen, weil schon wieder jemand wagt, eine andere Auffassung zu haben, oder die Stirn hat zu behaupten, aus einem anderen Erfahrungszusammenhang zu sprechen. So bilden sie links und rechts der, wie sie meinen: absoluten Trennlinie, die bereits als Mauer beschrieben worden ist (die Deutschen stehen auf solche Bauwerke, die sie für fest und unüberwindbar halten), ihre Selbstbestätigungsrunden und sprechen sich Mut und Zuversicht zu. Wird schon werden, denn es muß ja. Da klagen sie über Spaltung und betreiben sie jeweils nach Kräften. Ein Beobachter würde das für Irrsinn halten, nur bedürfte er, solches zu erkennen, einer anderen und durchaus überlegenen Perspektive. Die wiederum soll es nicht geben, denn im Krieg wird die dritte Position nicht mehr geduldet – und zwar von beiden Seiten nicht.
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