„Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen …“ Die Macht stiefelt durch, muß sich nicht entschuldigen, entscheidet selbstherrlich. Die Fragende bleibt zurück, sieht dem Uniformträger nach. Er, nur ein unterdurchschnittlicher Repräsentant der unschlagbaren und unvergänglichen Macht, verschwindet hinter einer dieser numerierten Türen, wie sie für Amts- und Machtgebäude üblich sind. Da die Kamera läuft, kann ich das beobachten. Ist bloß ein Spielfilm, also nichts Ernstes, handelt nur von einem Häftling, der hingerichtet werden wird, und seiner Frau, die versucht, ihn wieder zurück zu sich und ihrer Familie zu holen, dorthin nämlich, wohin dieser ihr Mann gehört und von wo man ihn fortgerissen hat für einen ehrlosen Krieg. Die Geschichte von Franz Jägerstätter, in Bilder gesetzt von Terrence Malick.
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