In solcher Zeit Texte zu verfassen, die haltbar sind, erfordert einiges. Zunächst vielleicht dies: sich nicht gemein machen mit den Forderungen der vorlauten und zu herrschen trachtenden Mächte; bei jedem Schritt den nächsten und übernächsten bedenken, gemäß der Frage, wo soll das hin; niemals Parteigänger werden, und sei es noch so verführerisch, einer zu sein und wie stets für die gute und unwiderstehlich richtige Sache; mit seinen Instinkten zu spüren, was an einer Sache faul ist; den Verführungen der Zustimmung und des Mitströmens ausweichen; nicht in die Gegenrichtung sich verführen lassen; Spaziergänge unternehmen, sogar Wanderungen; fortdauernd Humor einsetzen; ausreichend schlafen und essen; auch wissend: das geht vorüber.
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