Draußen auf den Straßen der Überlebenskampf der Gestrauchelten und Angezählten. Harte Kontraste in den Zentren des geregelten menschlichen Aneinandervorbei. Die Metropolen sind quantitative Erkenntnisorte, deren Umschlagsmoment ins Qualitative zu studieren ist. Ich fahre meine Strecken und gehe meine Wege und sehe. Nicht immer berichte ich. Doch in mir türmen sich Berge des erblickten Elends. Man kommt in kein vernünftiges Gespräch dazu mit anderen Leuten. Es ist ihnen unangenehm. Sie wissen auch nicht. Das ist der Pegelstand geteilten Nichtwissens, ein kognitives Normalnull. Angst umkreist die Gesprächsszene, als geduldeten sich unsichtbare Geier hoch oben und warteten auf einen neuen Kandidaten fürs Gefräß. Immerhin bin ich es nicht oder noch nicht, denkt hofft betet der geplagte Mensch, in sich bereits unsicher genug und ängstlich und bangend auch dauernd. U gutte gutte Gutt, brachte meine Bauerngroßmutter hervor, wenn das Entsetzen sie bannte und sie es umzukehren versuchte.
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