Wer wissen sollte, wann Goethe geboren und wann gestorben ist, stapelt ihn korrekt ins Regal der Zeit. Vielleicht kennt man noch ein paar seiner Werke, hat sie gelesen und in Teilen verstanden. Da steht man schon hoch. Wer braucht noch Goethe? Nun, diejenigen, die es tun. Doch aus welchen Gründen? Goethe müßte doch lebendig sein in ihnen. Wie aber zeigt sich das? Was bedeutet es denn, etwas zu wissen – außer daß man auf Lehrer- oder Quizfragen angemessen zu antworten versteht und Punkte einheimst? Wir befinden uns in der Schule des Lebens, da gibt es keine Noten mehr. Wann erscheint Faust III und wozu?
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