Bei jedem Neugeborenen begegnen wir uns selbst. So ähnlich stand es um uns, als wir beginnen durften (mußten, konnten). Man hat uns ermöglicht, deshalb sind wir hier. Im Kind erkennen wir unseren Werdegang, dieses endlose Lernen und zuweilen verzweifelte Lernenmüssen. Man spricht vom inneren Kind, das ein Erwachsener zu vergessen beginnt, vielleicht auch, um einmal frei zu sein von damals. Wo kommst du her? sollten wir fragen, statt einander vorzuwerfen, über unterschiedliche Auffassungen zu verfügen. Immerhin müssen wir nicht identisch sein, das ist erfreulich.
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