Alles leer, frei und weit. Als hätte man sich losgesagt und triebe dahin. Kranksein macht sinnlich. Nach der Reizhustenfolter mit Schlafentzug nun der Versuch, langsam die Schritte zu tun, in die Sonne zu blinzeln, nicht mehr zu verlangen als geboten. Es wird werden. Selbst die Toten geben Ruhe. Wir sammeln Sonnentage wie Schmetterlinge und stecken sie ein. Das Kranksein kommt zur rechten Zeit, die Schwächung war fällig. Während ich mir die Lunge aus dem Hals hustete, stellte ich erstaunt fest, daß ich nicht auseinanderfliege oder platze. Der Körper kann das, als sei er dafür geschaffen.
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