Nun hat es geregnet und regnet noch. Windböen rasen durch die Straßen wie Gehetzte. Eine von ihnen schlägt unter die Markise und schüttet einen Wasserschwall auf den Gehweg, daß es spritzt. Den Regenschirm habe ich eingeklappt, um nicht fortgetragen zu werden vom Wind wie der Fliegende Robert. Was suche ich dort draußen, wo Wind und Wetter das Sagen haben? Frische Luft und Sonntagnachmittagsregenideen. Zwanzig bis dreißig Liter pro Quadratmeter fallen vom Himmel. Es regnet leise weiter.
„Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in ihren Stuben. —
Robert aber dachte: Nein!“
Sich regen 1 erschien am 26. April 2015 auf diesen Seiten und endete mit den Worten „Nicht einmal sterben lassen sie einen ohne Sätze.“
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