Das Mädchen, das an der Tür stand, während es draußen schüttete und wir Schutz im Geldautomatenfoyer der Bank suchten, war das Lebendigste im Umkreis von unabschätzbar vielen Quadratkilometern – nicht nur an jenem Samstag vor ein paar Tagen, sondern zeitübergreifend. Ich bin mir sicher. Was ich geschrieben habe, reicht nicht im mindesten heran an das, was geschehen ist. Sie hat alles verwandelt – uns leicht verblödete Erwachsene, die erzwungene Pause, den Stillstand des Fortschreitens und Irgendwohinwollens oder -müssens, die Regenschirmfrage und die nach der leuchtenden und sozialen Intelligenz von Menschen, die einander fremd sind und sich wiederfinden in einem Raum, in dem sie NICHTS machen, NICHTS miteinander anzufangen wissen. Wäre da nicht dieses schmale Mädchen mit den lebhaften Augen und dem Mut ihres Wesens.
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