Mit der Geste des Gewährens und Gönnens

Es gibt ein Heiliges in uns, ein wesentlich Unantastbares. Wer es unbefugt berührt, bekommt Abwehrschläge des Herzens zu spüren. Das Herz ist der unbestechliche Wächter des Geschehens. Es schlägt laut und leise. Der Körper versteht besser als das Hirn. Wir befinden uns in der Schönheit des Körperlichen. Die Mächte sind in uns. Außen sind auch welche. Das mag sein, muß nicht verstören. Das Heilige und Unantastbare liegt auch außerhalb unser. Jede Kultur kennt es, und sich daran zu vergreifen bedeutet, eine Freveltat zu vollführen. An solcher Stelle würde ich die Wissenden der Kulturen sehen, die sich austauschen, verstehen und freundlich mißverstehen lernen. Wir hüten das Leben und setzen es fort, gewissenhaft und neugierig.


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