Diesseits und jenseits der Laufmauern

Die Gegenwart gibt mir Rätsel auf. Als befände ich mich in einem Labyrinth und müßte innerhalb einer festgesetzten Zeit ins Freie gelangen. Dafür muß ich die jeweiligen Hinweise und Zeichen richtig deuten. Das ist schwer, ich schwitze. Ich stolpere weiter. Ereignis auf Ereignis stellt sich ein. Bedenke dies, vernachlässige bitte nicht jenes. Und weiter, denke an dein Ziel. Andere sind längst woanders, machen schon gar nicht mehr mit. Dein Problem, bedauern sie. Mein Problem, nehme ich an. Winken wir uns. Schon rase ich erneut durch die Gänge, folge der Idee eines Ausgangs, weiß exakt, wie man es macht. Der Trick funktioniert nur, wenn das Labyrinth korrekt gebaut ist. Ist es das nicht, womit zu rechnen ist, bedarf es der Intuition. Ob die hilft, ist strittig. Alles Wesentliche ist strittig. Ich krieche weiter, heute ziemlich heiter. Reime sind mir eine drittletzte Lust.


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