Kleidung ist Anpassung. Die Widerständigen, die Rebellen, die Antis mit ihrer Energie und Sorgfalt der Entgegnung: Frisur, Schminke, Ringe, Ketten, Abzeichen, Aufnäher, Buttons, Löcher, Tücher, Fransen, Nieten, Bemalung, Tätowierung, T-Shirt-Parolen, Gürtel, Riemen, Schlaufen, Knöpfe, Ponchos, Fleckentarnung, Taschen, Etuis, Verstecke, Fellstreifen, Federn, Stickereien, Kleckereien, Brandmale, Totenköpfe, Talismane, Stahlkappen, Verbände, Drähte, Nadeln, Fäden, Schnürsenkel, Munitionsreste, Absätze, Nägel. Sie haben mich nicht sonderlich beeindruckt, weder für noch gegen sie eingenommen. Warum sollte ich sie nicht verstehen? Ich denke eben an jene ganz anderen, die nichts derlei tun, um oppositionell in Erscheinung zu treten. Äußerlich angepaßt, eine Spur sogar elegant gekleidet, sicherlich eingegliedert ins geschäftige und forschende Leben, doch niemand wird erkennen, welche Gedanken sie hegen und welcher Herzschlag sie treibt. Ihr Widerstand verbraucht sich nicht äußerlich, er findet innen statt. Kein Auftritt verschaffte ihnen Erleichterung, sie sind deutlich radikaler. Sie bereiten sich vor. Von ihnen kommen die Konzepte, wenn es soweit ist. Sie sind …
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