Schlafen, schlafen, schlafen. Als befolgte ich ein Gebot oder erfüllte ein Gelübde. Die Träume sind zurück und ummalen mich mit Geschichten. Ich liege unter Ranken und Blüten und atme den Duft des Flieders. Eine Fliege, ein schwerer Brummer lärmt durch das helle Zimmer meiner Erschöpfung und setzt sich endlich gnädig an die Decke, um auf diese Weise kopfüber wahrzunehmen, was geschieht: nämlich absolut nichts. Wie sich nun die Stunden dehnen und die Zeit spürbar wird. Als besitze sie eine Seele, einen gnädigen Willen, der gewähren läßt. Nicht mehr aufgestöbert, aufgestört oder aufgehetzt werden. Handeln aus kluger Folgerichtigkeit, Nichthandeln aus Einsicht. Dem lauschen, was ist. Die Mauersegler sind zurück. Ich hörte sie im Halbschlaf. Das schöne Trägesein muß erst wieder eingeübt werden. Auch wie es sich geht entlang einer Wand, an die der Sommer sich gesetzt hat. Ich denke noch mit zusammengezogenen Schultern. Ich bin noch geblendet vom hellen Licht der letzten Tage und stelle mich langsam nur ein. Andere fahren bereits ins Grüne oder an die Seen und fühlen sich voller Energie. Heute ist der Tag meiner Ankunft.
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