Strand, Sand, Palmen, Meer, Himmel. Dort könnte man jetzt sein, sich auf eine Decke legen oder in seinen gemieteten Klappstuhl setzen, Sonnenöl auf die nackte Haut schmieren, eine dunkle Brille vor die Augen schieben und nichts tun. Nach einer halben Stunde würde einem das langweilig werden. Zurück zum Quartier, dort ein Kaltgetränk, dann aufs Zimmer. Das geräumige Bett, die Klimaanlage. Wirre Gedanken. Soll man ab morgen den Tauchkurs besuchen, um nicht durchzudrehen? Die mitgebrachten Bücher passen genauso wenig in die Landschaft wie man selbst. Es handelt sich bei diesem Urlaub um einen grotesken Irrtum. Fortan führt man alles ironisch aus. Ironisch lächelt man, bestellt Kaffee oder einen Mangosaft, ironisch schaut man auf das schuldlose Meer, ironisch grinst man in den Spiegel und sagt sich: Nur Mut, das geht alles vorüber. Sicher fällt dann noch die Kokosnuß vom Baum. Teufel auch.
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