Vorbereitungen

Aufstehen, duschen, sich rasieren und kämmen, anziehen, Kaffee bereiten, Pausenbrote schmieren und belegen, die Tasche packen, einen Blick in ein Buch werfen, die Wohnung verlassen, die Tür verschließen, losgehen. Dann die Straße. In die Sonne blinzeln, kaum jemand dort. Gegenüber der grüne Friedhof, wo die Gärtner sind. Die Müllabfuhr ist unterwegs, der Klang der großen schwarzen Rolltonnen auf den Gehwegplatten. Gut in der Zeit sein, wie man das nennt. Langsamer gehen, an den Tag mit seinen vielen Stunden denken. Wen man treffen und was zu tun sein wird. Kaffeethermosbecher in der einen Hand, die Tasche in der anderen. Den Becher dabei, damit während der Fahrt in den Bahnen etwas zu tun ist außer zu bemerken, wer mit einem fährt und was das zu bedeuten hätte, geschähe etwas Unvorhergesehenes. Verrichtungen des Morgens. Wichtig noch: die Wahl der Schuhe entscheidet darüber, wie du gehst. Wie du gehst, sagt dir, wer du heute bist. Jeder Tag geht anders.


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