Eigenartiges Bild: dreihundertzweiunddreißig tote Rentiere auf einem Hochplateau am Hardangervidda in Norwegen, während eines Gewitters von Blitzen erschlagen. Sie liegen mit ihren weißen Bäuchen hingestreckt im grünen Gras wie betäubt von schwerem Schlaf und so, als würden sie erwachen und demnächst weiterziehen. Als das Unwetter aufzog, werden sie sich aneinandergedrängt haben, sagen Experten. Die Tiere liegen in einem Radius von 50 bis 80 Metern dicht an dicht. Sie bieten ein „Bild des Grauens“, wird getextet. Ich sehe auf dem Photo, das „um die Welt geht“, etwas anderes.
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