Tage vor uns

Die Tage beginnen wie gemalt. Man müßte weit hinaus. Die Städte sind bunt und grau, der Himmel selbst ist das Zeichen. Er läßt sich nicht berühren. Entlang der Mauern zu den Zielen. Alle Religion scheint mir Vorwand zu sein. Dazu zähle ich auch den Atheismus. Vielleicht ist das Leben zu schwer auszuhalten in all seiner Schönheit. Da biegt sich leicht der Blick. Mit dem Unglück kommen die Götter. Heute ist erst Mittwoch.


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Tage vor uns

Ein Gedanke zu „Tage vor uns“

  1. Hartmut schreibt:

    Bei aller Poesie deiner Morgensätze ist dies natürlich religionsgeschichtlicher Nonsense, sorry. Ein Blick in den alten Gustav Schwab aus Kinderzeiten würde dich darüber belehren, dass Schönheit und Ordnung erst mit den Göttern kamen, als sie das Chaos überwanden. Mit den Göttern kam also das Glück.
    Und vergiss bitte nie die sophokleische Hybris-Warnung (Antigone).

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