Vier drei zwei

Feucht ist es und kühl in den Gärten, wo die Schnecken auf ihren Schleimbahnen durch die Beete fahren oder Freunde ein Fest unter Lampionen begehen mit Musik und selbstgebranntem Birnenschnaps. Über allem der Große Wagen, und ab und an ein Flugzeug voller Menschen auf großer Luftfahrt.

Ein Freund hat Geburtstag und war vor kurzem noch dort, wo buddhistische Mönche ihre guten Dienste für die Verstorbenen und die Lebenden versehen. Gemäß der aushängenden Preislisten werden sie dafür bezahlt. Schließlich müssen sie leben.

Nachts unter Weinlaub zu sitzen und über die Welt zu sprechen, ohne zu wissen, was die Welt ist – das ist gut und zeigt, daß wir mutig sind, zuversichtlich und lebendig.

 


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Vier drei zwei

2 Gedanken zu „Vier drei zwei“

  1. Hartmut schreibt:

    War Schopenhauer der erste Buddhist in deutschen Landen – vor aller Mode und Reisebequemlichkeit?; fast hat man den Eindruck, er habe kongenial Eigenes ausgebrütet.
    Der unverwechselbare, persönliche Weg fasziniert mich.

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