Man möchte Zukunft haben, aber vielleicht sollte man das mal lassen. Wer dauernd an gestern und morgen denkt, scheint nicht wirklich gefesselt zu sein von der betörenden Reichhaltigkeit der Augenblicke, die sich aneinander reihen in der lockeren Folge des Verlaufs eines Nachmittags im trägen Sommer, der sich sehr breit zu machen versteht.
Ja, nachher … Ja, morgen … Meinetwegen übermorgen. Aber dort bin ich nicht. Ich bin hier und empfinde jetzt. Ich kann nicht morgen empfinden. Was morgen sein wird, werde ich erleben, wenn morgen jetzt ist. Einen Plan für morgen habe ich bereits. Über den denke ich nicht nach. Wenn nichts aus ihm wird, ist das nicht schlimm. Dann geschieht etwas anderes. Ich werde schöne Sätze schreiben wollen, so wie jeden Tag. Schreibe ich nicht so schöne Sätze, ist es auch nicht schlimm.
Doch zurück zu mir im Jetzt und Hier. Ein fetter Brummer fliegt durch den Raum und sucht sich um. Seine Augen sehen mehr als meine. Dafür weiß ich, daß er bald stirbt. Irgendwas weiß vielleicht, wann ich sterbe.
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