Pädagogik ist Blödsinn, wenn sie menschliches Leben, Suchen und Irren nicht versteht. Niemand richtet sich nach irgendwem oder irgendwas, es sei denn, man muß oder … Die drei Punkte sind der Platzhalter für das, was wirklich interessant ist. Das Müssen ist nicht interessant. Es interessiert allenfalls den Volkskundler oder Ethnologen, der über Verpflichtungen und Zwänge einer halbwegs fremden Kultur arbeitet. Es sei denn, etwas passiert … Was passiert denn? Es könnte etwas auftauchen, das den Bann bricht, das die gefangene Person befreit, das hinausführt aus der Enge der Vorschriften und Anweisungen.
Wir kommen alle aus diesen pädagogisch-psychologischen Abrichtungsmechanismen, haben sie halbwegs überstanden oder nicht so gut. Man wirkte auf uns ein. Nun sind wir endgültig erwachsen – und repräsentieren was? Welches Menschsein drückt sich aus durch uns, die wir angefangen haben alt zu werden oder es bereits sind? Ich denke sehr darüber nach, denn ich wollte mich schämen, erzählte ich einem Jüngeren irgendeinen schönen, aber lügenhaften Blödsinn. Man darf sich selbst bescheißen, zur Not auch die Eltern, aber niemals die Jüngeren. (Das sang auch Leonard Cohen, nun leider tot.)
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