Wind Erde Sonne

Wind schießt durch die Straßen mit Staub und Losem, junge Stämme biegen und legen sich, Blätter geraten in bekanntes Flattern, Tropfen fallen schwer und vereinzelt, kurz darauf springt jeder bei Verstand in eine Deckung, wenn sintfluntartig der schwere Himmel ausgießt und Last abgibt an das ewige Unten, die durstige, die geschundene und rissige Erde. Sie stöhnt und gurgelt, überrollt und übergangen, ohne sie ist nichts, die sich ergibt, weil sie muß. Asphalt aufgeschmiert, krustet schwarzgrau eine Glätte in gewollte Richtungen. Es schien wichtig, man strich die Masse hin wie auf ein Brötchen, da standen die Häuser entlang mit allem darin. Sonne schien, gleichgültig und fern, gewissenlos und rein. Es schien nur, als scheine sie, denn sie scheint nicht, sie verdeutlicht, und manchmal nur matt. Wind schießt durch die Straßen mit losem Zeug, das weiter muß, ob es will oder nicht.


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