Die Augen der Schlange

Ein Mann kommt von der Arbeit nach Hause. Er öffnet die Tür und hört, wie seine Frau den Kindern erklärt, daß ihr Vater vor dem Krieg in einer Band gespielt habe und ein richtiger Star gewesen sei. Dieser Mann ist nun Busfahrer und hat die traurigsten Augen der Stadt. „Im Krieg gibt es keine unverletzten Soldaten“, lautet das Motto des Films, ein Satz des Argentiniers José Narosky. Ich sehe der Handlung dabei zu, wie sie sich langsam entrollt. Filme sind wie Schlangen. Manche sind harmlos, andere giftig, einige wenige fressen einen auf. Jahre später wird man schlecht verdaut wieder ausgewürgt. Ich warte jetzt darauf, daß diese Schlange zubeißt. Im Moment möchte sie mich hypnotisieren, fürchte ich. Später mehr.


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