Einige Träume, alle fort. Sie haben sich abgesetzt in eine Tiefe, an die ich wach nicht reiche. Wie feiner Staub setzt sich das und bildet Sedimente. Nach ermüdendem Schlaf bin ich hilflos und suche nach einem Anhaltspunkt für Handeln. Meine Wirklichkeit ist voller Dinge und Nichtdinge. Zum Beispiel ein Buch von Jack Kerouac, in dem steht: „Lester Young spielte dort kurz bevor er starb und saß immer in den Pausen hinten in der Küche. Mein Kumpan der Dichter Allen Ginsberg ging nach hinten und kniete sich hin und fragte ihn, was er tun würde, wenn eine Atombombe auf New York fiele. Lester sagte, er würde bei Tiffany’s das Schaufenster einschlagen und sich wenigstens noch ein paar Juwelen angeln. Er sagte auch: Was soll’n das, auf den Knien? denn er ahnte nicht daß er ein großer Held der Beat-Generation ist, und nun im Tod verehrt. Das Five Spot ist ziemlich düster, hat sonderbare Kellner, immer gute Musik, manchmal läßt John ‚Train‘ Coltrane die harten Töne aus seinem großen Tenorsaxophon auf das ganze Lokal niederregnen.“ Kerouac ließ die überflüssigen Kommas weg. Es soll nachher noch regnen.
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