Im Garten, der inmitten anderer Gärten liegt. Das Gartenhäuschen ist morsch und wird weichen. Auf den Katzengräbern blüht es, die Kapuzinerkresse beherrscht das Hochbeet. Fette Kröten springen zur Seite, mehr der Ordnung halber denn aus Furcht. Ringeltauben werfen sich in die Windbören, als seien sie gefährlich. Am Horizont ziehen die Wolkenherden, einmal tröpfelt es und wir müssen unsere Bücher schützen. Während die Freunde Brombeerranken ausreißen, Bohnen pflücken und Mangold ernten, darf ich sitzen bleiben und aufschreiben, was ich sehe: viel Arbeit. Doch nun gibt es diesen Ort, an dem unklar wird, wo man sich befindet und wie spät es ist. Von der Nachbarin des Nachbarn kommt Apfelkuchen, den hat sie eben gebacken; der Nachbar reicht ihn über den Zaun. Wir trinken Kaffee und Bier aus der Dose. Ich lasse mich mit Sonnenbrille photographieren, weil ich sonst keine Sonnenbrille trage. Hinter ihr sehe ich aus wie der Frontmann einer Rockband, die ihren letzten großen Hit vor zwanzig Jahren hatte, aber immer noch tourt. Was nicht alles aus mir hätte werden können:
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