Zweitens glaube ich, daß es ein Verbrechen ist, einen Menschen von seinem Weg und seiner Bestimmung abbringen zu wollen. Erziehung und Ausbildung tun es oft, begehen dieses Verbrechen. Sie tun es aus seichten Gründen, kritisch flankiert, indem sie behaupten: Es gibt keinen Weg, es gibt keine Bestimmung, es gibt kein eigentliches Wesen. Nun gut, was gibt es denn sonst so? Es gibt den Willen und die Willkür und die Vorstellungsgewalt der Erzieher, es gibt gewisse abstrakte Erziehungsideale, die Phrasen des bildungsbürgerlichen Milieus. Es gibt die endlose Reihe der Selbstentwürfe, die Possen des Freihandzeichnens erwünschter Person. Das Wechselspiel aus Vorstellung und Verstellung. Ich habe das durchlaufen, bin Zeuge der Bemühungen, auch meiner selbst, beginne allmählich zu sprechen, das stammelt sich heraus wie sonstwas.
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