Würde, Bürde,

Was war denn das damals, wie war es dort? Ich komme vom Bauernhof, ich habe meine Geschichten erzählt, Freunden, Fremden, sonstwem. Sie haben mich angesehen wie einen aus anderer Welt, aber anschließend mit mir geredet, als sei nichts davon wahr. Vor etwa fünfzehn Jahren dachte ich für eine kurze Zeit, es sei sinnvoll (oder wenigstens interessant), im Internet (das war und galt damals was) eine Seite einzurichten, die ein Forum sein sollte oder könnte für all jene, die ebenfalls Bauernkind sind. Die Idee kam mir nicht allein, sie war das Ergebnis eines lebhaften Abends mit einem guten Freund. (Lothar, ein Gruß auf diesem, wie sage ich: abstrakten Wege!) Es gibt noch andere im Kreis meiner Lieben, die von dort stammen. Wo es nach Mist riecht und Hühnerscheiße, wo in jeder Ecke etwas herumsteht und einstaubt, weil nichts weggeschmissen werden darf, da man es ja noch brauchen kann: Bretter, Balken, Bohlen, Kanthölzer, Bohnenstangen, Nägel, Schrauben, Muttern, Seile, Ketten, Bänder, Dübel, Bohrer, Zwingen, Schläuche, Hobelmesser, Schleifsteine, Altöl, Schmierseife, Kanister, Eimer, Feilen, Schlüssel, Schlösser, Entroster, Defroster, tausendfach weiter. Der ganze kleine Hofstaat bestand aus solchem Zeug, und rund herum lagen die schmalen Ländereien mit Getreide, Kartoffeln, Rüben. Auf den Weiden grasten die Rinder und Kühe. Es gab viel zu tun, jeden Tag, jeden Tag, jeden Tag, auch sonntags, auch in den Sommerferien, besonders in den Sommerferien. Jetzt suche ich noch eine Überschrift, und dann ist es gut für heute.


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