Als sei nichts mehr möglich

Stille in den Bahnen. Berufsheimkehrerzüge. Die Erschöpfung in den Gesichtern, die Augen so müde, daß sie an allem vorbeikommen möchten. Selbst die Kleidung wirkt abgetragen, als sei dieser Tag nun schon ein paar Stunden zuviel. Zwischen den Füßen stehen die Aktenmappen, auf den Schößen ruhen die Notebooks. Niemand träumt, wir sind nicht bei Rilke. Die Schminke hält noch, das Deo ist durch. Manche müssen stehen und hängen ihren Blick an eine Halteschlaufe, die unmerklich pendelt während der Fahrt. Die unfreiwilligen Leser werden aufgefordert, sich der medizinisch-pharmazeutischen Forschung zur Verfügung zu stellen, gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung. Opfer bringen.


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